Am 29. Januar 2025 fand die erste Sitzung des Stadtrats in Haar statt. Die Stellungnahme der Haarer Grünen zur Stadterhebung findet man hier.
Der Bürgermeister berichtete über den Start der Bürger-App, einer Smartphone-App für Haar. Sie soll die Kommunikation zwischen Bürger:innen und Rathaus verbessern. Sie enthält Ansprechpartner für Anliegen der Bürger:innen und einen Veranstaltungskalender. Mit ihrer Hilfe können auch Rückmeldungen für Verbesserungen gegeben und Schäden, z:B. ein kaputter Mülleimer angezeigt werden. Alles Wichtige findet man unter App in die Stadt! | Stadt Haar.
Nachdem der Breitbandausbau in Haar relativ weit fortgeschritten ist, darf sich Haar mit dem Siegel „GigabitRegionBayern“ schmücken. Details dazu findet man hier.
Der Geschäftsbericht des Eigenbetriebs Entwässerung wurde vorgestellt und zur Kenntnis genommen. Bis auf Weiteres bleiben die Abwassergebühren in Haar stabil.
Für den geplanten Neubau der Kita am Wieselweg wurde die Änderung des Flächennutzungsplans verabschiedet. Der Bau ist für 2026 geplant. Für die ebenfalls neu zu bauende Kita an der Rechnerstraße wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst.
Da die Bayerische Bauordnung in mehreren Punkten geändert wurde, muss die Stadt nun ihre Stellplatzsatzung überarbeiten und an die gesetzliche Vorgaben anpassen. Der Rat war sich einig, dass Haar weiterhin eine kommunale Stellplatzsatzung benötigt, um ein Zuparken der Straßen einzuschränken. Stark zugeparkte Straßen erhöhen die Unfallgefahr für Fußgänger:innen. Ebenso wurde es als erforderlich angesehen, die bestehende Spielplatzsatzung weiterzuentwickeln. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch zukünftig bei Mehrfamilienhäusern (mit mehr als drei Wohnungen) hausnahe Spielplätze errichtetet werden.
Die Verwaltung stellte die Idee vor, dass alle städtischen Kindertagesstätten in Zukunft Tiernamen tragen sollten. Diese an sich positiv besetzte Idee, stieß dann doch in einem Fall auf Widerspruch im Gremium. Denn es sollte auch die Kita in der Edith-Hecht-Straße umbenannt werden. Dies widerspricht, auch aus grüner Sicht, dem Anliegen, ganz bewusst an Edith Hecht zu erinnern, die als Kind Opfer der Patientenmorde in der Haarer Klinik wurde. Diesem Einwand wurde gefolgt und die Namensgebung noch einmal zur Beratung an die Verwaltung verwiesen.







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