Am 23. Juli 2019 hat Petra Tiedemann für die Grünen diesen Antrag im Gemeinderat eingebracht:
Der Gemeinderat möge beschließen, dass an ausgewählten Verkehrskreuzungen (s.u.) in der Gemeinde so genannte Trixi-Spiegel (Erläuterung hier und hier) angebracht werden. Ziel der Maßnahme ist es, Unfälle mit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bei Rechtsabbiegen zu vermeiden.
So funktioniert der Trixi-Spiegel: Der Fahrzeugfahrer (LKW-, Bus- und auch PKW-Fahrer) sieht sich selbst im Spiegel an einer Kreuzung. Der Trixi-Spiegel wirkt dabei wie eine Verkleinerung einer Spiegelwand, auf die der Fahrzeuglenker zufährt. Damit sieht er dann den Bereich vor und rechts neben sich. Somit sieht er auch Personen, Radler, Kinderwagen oder Rollstuhl, die neben und / oder vor seinem Fahrzeug stehen. Der berühmte tote Winkel ist hiermit einsehbar – siehe Erklärdokumente im Anhang. Benannt ist der Spiegel nach der Tochter des Erfinders, die bei einem Abbiege-Unfall von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt worden war.
Wir schlagen folgende Kreuzungen zur Diskussion vor – eine Erweiterung der Liste ist erwünscht!:
Kreuzungen Münchener Straße zu
• Blumenstraße
• Jagdfeldring
• Grasbrunner Straße
• Leibstraße
Desweiteren:
• neue Ampelanlage in Ottendichl
Begründung
Vor allem an der B304 sind die Fußgänger, Radfahrer, Menschen im Rollstuhl oder Kinderwagen der Gefahr ausgesetzt, von rechts abbiegendem Schwerlastverkehr oder Bussen übersehen zu werden. Noch immer sind zahlreiche dieser Fahrzeuge nicht mit einem Abbiege-Assistenz-System ausgerüstet. Der Trixi-Spiegel bietet eine einfache, wirksame und kostengünstige Möglichkeit, diese Gefahr zu minimieren. Die Kosten für einen Polycarbonatspiegel mit 45 cm Durchmesser liegen bei € 75,00. Die Installation ist einfach und unaufwändig. Unsere Bürger werden von uns motiviert, auf das Fahrrad zu steigen. Sorgen wir dafür, dass es für sie auch ein wenig sicherer wird!







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