Die 40-Jahr-Feier der Haarer Grünen am 21. April 2023 war ein voller Erfolg!
Nachdem der Ortsverband mit einigen Mühen sein Gründungsdokument in den Berliner Archiven der Böll-Stiftung ausfindig machen konnte (das exakte Datum war der 16. März 1983), stand einer angemessenen Feier nichts mehr im Weg. Am 21. April war es dann so weit: Über 70 Gäste, Grüne, Aktive aus Haarer Vereinen und einige Interessierte von der politischen Konkurrenz, darunter der Alt-Bürgermeister Helmut Dworzak und der amtierende Bürgermeister Andreas Bukowski.
Grüne „Promigäste“ waren die Landtagsabgeordneten Sanne Kurz aus Trudering und Claudia Köhler aus Unterhaching, die auch die grüne Direktkandidatin in Haar für die anstehende Landtagswahl ist. Die Ortsvorsitzende Ulrike Olbrich begrüßte die Gäste und die Gründungsvorsitzende Evi Schink erzählte, wie schwierig es war, in ihrer ersten Podiumsdiskussion gegen „Lokalgrößen“ wie Altbürgermeister Wehrberger zu bestehen und wie sie 1984 erste grüne Gemeinderätin wurde.
Nach einem reichhaltigen Buffet und einigen Gläsern Saft oder Prosecco, versuchte Ulrich Leiner (2. Bürgermeister und OV-Vorsitzender) einen Abriss über 40 Jahre Grüne in Haar zu geben. Er bedankte sich besonders bei Christine Hopf und Mike Seckinger, die jahrelange grüne Pionierarbeit geleistet haben und die zum Beispiel durchgesetzt haben, dass es heute in Haar ein Umweltreferat, Gemeindewerke und ein Blockheizkraftwerk gibt. In den letzten drei Jahren konnte die auf sechs Aktive angewachsene Fraktion unter anderem schon den Neubau des Jugendzentrums DINO, den schnellen Radweg entlang der Bahn und den Pflegestützpunkt im Landkreis durchsetzen. Bis 2026 gibt es viele weitere Projekte, für die sich die Grünen einsetzen werden: Ein gutes Konzept für die anstehende Ganztagsbetreuung an Grundschulen, einen Klimafahrplan zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks in Haar und eine Umgestaltung der Leibstraße, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen.
Anschließend hielt die Landtagsabgeordnete Claudia Köhler eine kämpferische Rede, deren Schwerpunkte über Haar hinaus gingen und eine Vision Bayerns mit grüner Handschrift entwarfen. Zuverlässigen Nahverkehr, auch auf dem Land, Windräder und Geothermie statt weißblauer Atomkraft, gute, modern ausgestattete Schulen mit qualifizierten Lehrkräften, eine Migrationspolitik, die Menschen in Not hilft, Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und Wohnungsbau mit sozialer Messlatte.
Danach war Zeit für kurzweilige Gespräche, für die Musik der Band „Free Beer & Chicken“ oder das Studium der „Historischen Wand“. Entlang der hinteren Raumwand hatten die Grünen Plakate, Bilder und Zeitungsartikel der letzten 40 Jahre aufgehängt, die bewundert und manchmal auch belächelt wurden.
Hier einige Impressionen von diesem Abend:














Eine noch größere Auswahl an Bildern, die frei verwendbar sind, findet ihr in der Grünen Wolke.
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